P0662
 
P0662
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Personal Data
Surname Zeitldorn
First name Aswin I (Ascuin, Aschwin)
Nickname  
Dating 1418
Location Oberalteich
Life dates +1098
Title Graf von Bogen
Close relatives father - Hartwig I. Stammvater der Grafen von Bogen
son - Ascuin II. (Aschwin) ? Luitgarda von Windberg
Type of the object Grabplatte
Place of manufacturing
(place of burial)
 
Place of exposition St. Peter und Paul Klosterkirche (ehem. Benediktinerklosterkirche), Oberalteich, Bogen, Bayern, Germany
Date of manufacturing  
Artist
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Stifterhochgrab fur die Grafen Friedrich von Bogen und Aswin von Bogen,
Steinrelief/Rotmarmor, 1418,
Bogen/Oberalteich, ehem. Benediktinerklosterkirche.

(Link)
Friedrich und Graf Aswin von Bogen, 1775

(Link)
Aswin von Zeitldorn und Friedrich II., dargestellt auf einer Grabplatte in der Klosterkirche Oberalteich
Die Grafen von Bogen
Damit sind wir bei dem schwierigen Kapitel der "Ursprunge der Grafen von Bogen". Nach neuesten Erkenntnissen (siehe Holzfurtner, Historischer Atlas von Bayern, Bd. Mitterfels, 2002) war diese Familie seit der Jahrtausendwende im Besitz des Landes zwischen Donau und dem Fluss Regen: "...Sie ist in einer sonst nur selten anzutreffenden Intensitat pragend geworden fur die Geschichte eines ganzen Raumes, und [...] war entscheidend fur die Entstehung des spateren Landgerichts Mitterfels." (S. 15) Ihre Machtfulle und der pragende Einfluss in unserem Gebiet war nicht zuletzt durch ihre Vogteirechte uber mehrere Kloster bedingt: wie Prufening, Niederalteich, Oberalteich, Metten und Windberg.
Die weit verzweigte Sippe tritt in unserem Raum bis zum Jahre 1100 unter folgendem Namen auf: die Grafen von Windberg-Bogen, die Domvogte von Regensburg, die Herren von Zeitldorn (Zidlarin), heute Unterzeitldorn, die Herren von Roth (Kirchroth), die Herren von Weinzier.
Der erste aus der Familie der Grafen von Windberg-Bogen, der den Titel "Graf" fuhrt, war Aswin von Zeitldorn. (Ein Altweg fuhrte von Straubing uber Unterzeitldorn, Munster nach Falkenfels.) Dieser Aswin grundete mit seinem Neffen Friedrich II., Domvogt von Regensburg, 1080 das Kloster Oberalteich. (Siehe auch MM 2/1996, S. 6ff) Sein Nachfolger verlegte nach Grundung des Klosters Windberg 1130 den Wohnsitz der Familie nach Bogen auf den Schlossberg, nicht wie lange angenommen auf den Bogenberg.

(Link)
1847 wurden die historischen Grabdenkmaler aus der Klosterkirche nach Vilshofen gebracht und dort zum Bau eines Dammes verwendet

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