P0655
 
P0655
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Personal Data
Surname Nassau
First name Walram IV.
Nickname  
Dating 1393
Location Idstein
Life dates 1354 – 7 November 1393
Title Graf von Nassau-Wiesbaden-Idstein
Close relatives father - Adolfs I. von Nassau-Wiesbaden-Idstein
mother - Margarethe, Burggrafin zu Nurnberg
wife (1374) - Bertha (+1418), Tochter Johanns II. von Westerburg
children
Margaret (b. 1380), married in 1398 to Count Henry VII of Waldeck
Adolph II (1386–1426), his successor
Type of the object Grabplatte
Place of manufacturing
(place of burial)
 
Place of exposition Unionskirche, Idstein, Rheingau-Taunus-Kreis, Germany (LOST)
Date of manufacturing  
Artist
Dors, Genealogia 128 Nr. 20, Abb. 37
Comments

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Der Graf lag im Chor hinter dem Hochaltar begraben.1) Die bereits seit der gro?en Kirchenrestaurierung 1665 verschwundene2) Figurenplatte ist durch eine Zeichnung aus der Feder des Malers Heinrich Dors von 1632 und in einer farbigen Zeichnung mit einigen Abweichungen von Andreae uberliefert.

Die Zeichnungen von Dors und Andreae zeigen die Ganzfigur in voller Rustung mit einem als Zaddelrock gearbeiteten Pelz daruber. Der Kopf mit dem visierlosen Helm ruhte auf einem mit Quasten besetzten Kissen; am Gurtel trug der Ritter Langschwert und Dolch, die Hande waren aneinandergelegt, die Fu?e ruhten auf einem Lowen. Das nassauische Wappen war auf zwei Schilden zu Haupten der Figur abgebildet. Die Grabinschrift umlief den Stein dreiseitig gegen den Uhrzeigersinn mit Beginn rechts oben, so da? sie von au?en zu lesen war. Diese Form der Inschriftanbringung la?t eine erhoht stehende, tumbenahnliche Anlage vermuten. Die gesamte rechte Langsseite war dagegen inschriftlos. Dors zeichnete den beschadigten Grabstein ab, seine Wiedergabe ist genauer als diejenige Andreaes, der die fehlenden Inschriftenteile erganzte. Nach Dors, erg. nach Andreae.

Der Verstorbene, mit dessen Sepultur der Beginn einer Familiengrablege in Idstein verbunden war, entstammte der 1332 geschlossenen Ehe Adolfs I. von Nassau-Wiesbaden-Idstein mit Margarethe, Burggrafin zu Nurnberg. Er heiratete 1374 Bertha, Tochter Johanns II. von Westerburg, die nach ihrem Tode im Jahre 1418 neben ihm in der Unionskirche beigesetzt wurde. Der Ehe entstammte das Geschwisterpaar Adolf II. und Margarethe, die seit 1398 mit Heinrich VII. von Waldeck kinderlos verehelicht war. Walram von Nassau gilt als Erbauer des Schlosses Wallrabenstein. Er folgte seinem Vater Adolf I. 1370 zunachst gemeinsam mit seinem Bruder Gerlach in der Regierung und ubernahm sie ab 1386 allein.

Wappen: Nassau.
Umschrift:
[Anno domi]ni · m · ccc · nonagesimo · tercia · vii · / die · me(n)sis · noue(m)bris · o(biit) · spectabil(is) · et · nobili[s dominus dominus Walramus co]mes · de · nassaue · cui(us) · a(n)i(m)a [requiescat in pace].
Schrift: Gotische Minuskel
Literatur:
Dors, Genealogia 128 Nr. 20, Abb. 37;
Andreae fol. 34;

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