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P0534
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P0534a
 
Personal Data
Surname von Pettau (Ptuj, Wurmberger Linie)
First Name Hartnid IV. (Hartneid)
Nickname  
Dating 1380? (или раньше)
Location Klagenfurt
Life dates 1309 - 1382
Title  
Close relatives father - Amelrich († 1336)
mother - Agnes von Walsee
wife - Elisabeth, Tochter von Graf Albrecht II. von Ortenburg-Karnten
children
Eberhard († 1381)
Anna († 1430)
Type of the object Glasmalerei, Glasfenster
Place of manufacturing
(place of burial)
 
Place of exposition Zisterzienserstift, Stiftskirche, Viktring, Klagenfurt, Osterreich, Karnten
Date of manufacturing entstanden Ende des 14. Jahrhunderts
Artist
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(Link)

in Stil und Rustung praktisch identisch mit dem Stifterbild von St. Erhard in der Breitenau. Weitere fast identische Darstellungen aus derselben Werkstatt befinden sich im Stephansdom und (aus Wien dorthin verbracht ) im Germanischen Nationalmuseum Nurnberg.
Helmzier in Form eines Ankers ( Ankenstein ?)

(Link)
English: Cutout of the Gothic stained glass windows in the abbey church of the cistercian monastery Viktring in the 13th district "Viktring" of the Carinthian

capital Klagenfurt on the Lake Woerth, Carinthia, Austria
Deutsch: Ausschnitt der gotischen Glasmalereifenster in der Abteikirche des Zisterzienserstifts Viktring im XIII. Bezirk "Viktring" der Landeshauptadt Klagenfurt am Worther See, Karnten, Osterreich

(Link)
Die vorliegende Arbeit entstand um 1395.

(Link)

(Link)
Pettau - auf Gold eine schwarze Schlage.
Ankenstein - auf rot ein silberner gesturzter Anker

(Link)
к востоку от Ptuj находится местечко Cirkulane (герб в виде перевернутого якоря), там достопримечательностью является замок Anchenstein

(Link)
немецкое название города ptuj - Pettau

есть два возможных персонажа из двух ветвей этой семьи
Wurmberger Linie - Hertel/Hartnid IV. († 1382); mar. Elisabeth, Tochter von Graf Albrecht II. von Ortenburg-Karnten († 1336)
Friedauer Linie - Hartnid V. († 1385); mar. Wilburg von Rauhenstein († 1404)

поиск герба жены не дал никаких результатов, но похожий элемент (балка с почками) присутствует на гербе Ortenburg
(Link)
но такие элементы как рыба и перекрещивающиеся балки с почками приводят нас к земле Баден-Вюртемберг (а еще точнее - район Ortenau, входивший в состав эрцгерцогства Австрийского), к которой относится город Ortenberg
(Link)
(Link)
(Link)
(Link) - перекрещивающиеся балки
(Link) - рыба
(Link) - рыба
(Link) - рыба

в одной из генеалогий (Link) Elisabeth von Ortenburg указана рожденной именно в Ortenberg

но, хотя найти точный герб жены изображенного персонажа не удалось, можно принять, что изображен Wurmberger Linie - Hertel/Hartnid IV. († 1382), связанный с Elisabeth Ortenburg/Ortenberg

таким образом, изображение можно датировать около 1380 (до смерти персонажа), или раньше (если объект создан при жизни персонажа)

Images
   
P0534b
 
Personal Data
Surname Habsburg (die Albertinische Linie des Hauses Habsburg begrundete)
First name Albrecht III
Nickname von Österreich
„mit dem Zopfe“
Dating 1390?
Location St. Erhard in der Breitenau
Life dates zw. dem 18. November 1349 und dem 16. März 1350 in der Wiener Hofburg - + 28. oder 29. August 1395, Schloss in Laxenburg
Title Herzog von Oesterreich (reg. 1365–1395)
Close relatives father - Herzog Albrecht (II.) von Österreich
mother - Johanna von Pfirt
wife (1) - (1366) Elisabeth von Bohmen, Tochter Kaiser Karl’s IV. (1373)
wife (2) - (1375) Beatrix von Hohenzollern, Tochter des Burggrafen von Nurnberg
son - Herzog Albrecht (IV.) von Österreich.
Type of the object stained glass
Place of manufacturing
(place of burial)
 
Place of exposition St. Erhard, Breitenau, Steiermark, Austria
Date of manufacturing zwischen 1386 und 1395
um 1390
Artist
Comments

(Link)
St.Erhard in der Breitenau / Stmk. Herzog Albrecht III, um 1390
Uber dem Kettenpanzer tragt Herzog Albrecht III an den Beinen bereits Beinzeug, aus Eisenplatten getriebene Plattenpanzer, die nur die Vorderseite schutzen. An der Hinterseite ist noch der Kettenpanzer zu sehen. An den Knien ermoglichen Kniebuckel die Beweglichkeit des Gelenkes.
Ebenso am Oberkorper und an den Armen und Handen. Typisch fur die Zeit ist die betont schlanke Taille. Sein Kopf ist durch eine spitze Beckenhaube mit Helmbrunne geschutzt. An der Schulter hangt der schwere Kubelhelm mit aufwendiger Helmzier. An den Fu?en sind vergoldete Radsporen fixiert.
Am mit Metallplatten versehenen Huftgurtel hangt ein relativ schlankes Schwert, das nicht nur als Hieb- sondern auch schon als Stichwaffe zu verwenden ist. Dies ist bereits eine Reaktion auf die gegen Hiebwaffen konzipierten Plattenpanzer. Das Schwert ist mit einer Metallkette gesichert, deren anders Ende am Brustpanzer befestigt ist.

(Link)
Albertus mit dem Zopfe auf einem Glasgemalde zu St. Erhard in der Breitenau in Steiermark.
(Mit einer Abbildung.)
Albertus III. von Oesterreich (reg. 1365–1395) tragt den Beinamen „mit dem Zopfe“. Diesen Beinamen verdankt er dem Umstande, da?s er eine ritterliche Gesellschaft (Orden) vom Zopf gestiftet hatte. Die eigentliche Bedeutung dieses Zopfes wird verschiedenartig angegeben. Nach einer Version soll eine schone Dame sich ihren Zopf, oder wol einen Theil ihres Haares abgeschnitten und ihm gegeben haben; nach einer andern Version soll er selbst sich sein Haar zu einem Zopfe wachsen lassen und geflochten haben; nach einer dritten Version soll er seiner Gemahlin, als er aus dem gelobten Lande heimkam und sie im Bade antraf, ehe sie sich dessen versehen, den Zopf abgeschnitten haben.
Albertus mit dem Zopfe.
Z. A. f. K. d. d. V. 1866. N? 5.
Druck v. A. Leykams Erben in Graz.
Albert vermahlte sich 1366 mit Elisabeth, Tochter Kaiser Karl’s IV., die 1373 ohne Kinder starb; er vermahlte sich daher 1375 mit Beatrix, Tochter des Burggrafen von Nurnberg. 1377 unternahm der Herzog eine Preu?senfahrt, wo er sich die Ritterwurde erwarb. Mit diesem Zuge und dem erhaltenen Ritterschlage durfte die Stiftung der Zopfgesellschaft in einigem Zusammenhange stehen. Die Satzungen dieser Gesellschaft sind unsers Wissens bis jetzt nicht bekannt geworden. Die alteste Kunde davon scheint Georg von Ehingen gegeben zu haben, der erzahlt, da?s sein 1407 gestorbener Gro?svater Burkhard von Ehingen dieser Gesellschaft angehort und sie[S. 178] nach Schwaben gebracht habe; daher er Burkhard mit dem Zopfe hie?s. Andere altere Quellen sind nicht bekannt; doch befinden sich in einem Codex der k. k. Hofbibliothek zu Wien (des Rationale divinorum officiorum des Durandus), den der Herzog schreiben und illuminieren lie?s, zwei Portrate des Herzogs, auf denen er mit einem um den Hals gewundenen Zopfe erscheint. Birk, der diesen Codex und speziell die Bildnisse in dem I. Bande der Berichte und Mittheilungen des Alterthumsvereins[A] zu Wien beschrieben hat, glaubt daher, da?s die spater vorhandenen Bildnisse, auf denen er mit einem und mit zwei Zopfen im Nacken erscheint, nur auf den Namen hin entstanden seien. Es ist daher von hohem Interesse fur die Geschichte der habsburgischen Regentenfamilie, da?s sich noch ein gleichzeitiges Denkmal erhalten hat, auf dem der Herzog in anderer Weise dargestellt ist. Es befindet sich namlich in der Kirche St. Erhard in der Breitenau in Steiermark eine Serie von Glasgemalden des 14. Jahrh. in einem Fenster, das ganz vom Hochaltar bedeckt und so den Blicken vollstandig entzogen ist.
Durch den ehemaligen Landesarchaologen von Steiermark, Herrn Carl Haas, auf dieses Fenster aufmerksam gemacht, hat Verfasser die sammtlichen Darstellungen desselben durchgepaust, um sie einem Werke uber mittelalterliche Glasgemalde einzuverleiben. Nachdem schon einige Blatter lithographiert sind, und somit das Werk selbst bald an die Oeffentlichkeit treten wird, so sei hier des Fensters nicht weiter erwahnt und nur mitgetheilt, da?s sich auf dem untersten Felde rechts der Herzog als Donator mit seinen beiden Gemahlinnen hat abbilden lassen. Diese Darstellung, die wir beifolgend in 1/3 der Naturgro?se nachgebildet haben, zeigt den Herzog knieend, hinter ihm die beiden Gemahlinnen, gleichfalls knieend. Der Herzog erscheint mit dem Panzerhemde bekleidet, das an den Beinen sichtbar wird; daruber erscheint eine Rustung, die wir wohl bereits als eine eiserne betrachten durfen. Der Lendner hat eine etwas abweichende Form und erinnert bereits an das Heroldenkleid, wie er auch die Wappenfarben zeigt. Au?ser dem gro?sen Gurtel ist der Lendner noch um die Mitte mit einem kleinen Gurtel zusammengehalten. Auf der Brust ist an dem Panzer unter dem Lendner der Dolch, das Schwert und der Helm mit Ketten befestigt. Auf dem Haupte tragt der Herzog die Stahlhaube mit der Halsbrunne; der Stechhelm erscheint auf der Schulter. Derselbe hat die rothweise Helmdecke; als Helmkleinod erscheint jedoch nicht der osterreichische Pfauenbusch, sondern ein gelber Adler mit zwei blauen Flugen. Eine Fahne im Arm des Herzogs ist roth und wei?s gestreift; auch sind die zwei untern Zipfel abgeschnitten, wahrend der oberste fliegt. Die Tracht ist eine etwas fortgeschrittene, doch noch vollstandig dem 14. Jahrh. entsprechend. Als besondere Eigenthumlichkeit erscheint eine Metallbuchse, in die wol der Zopf gefa?st ist,[S. 179] auf dem Rucken der Herzogs, und wir konnen daraus nur schlie?sen, da?s der Zopf entweder am Haupte selbst wuchs, oder wenigstens am Hinterhaupte befestigt war und herabhieng. Die zwei knieenden Frauen zeigen vollstandig die Tracht des 14. Jahrh.: die enganliegenden, halb auf die Hand reichenden Aermel, die gefaltelte Haube; die hintere erscheint mit dem Gurtel. Der Hermelinmantel bezeichnet die Damen als Furstinnen, ebenso die auf der Haube befestigte Krone. Zwei Wappenschilde, der eine mit dem doppelgeschwanzten Lowen, der andere schwarz und wei?s geviert, bezeichnen die Damen als die Bohmin und Hohenzollerin.
Eine Inschrift am oberen Bande des Bildes sagt: Albertus dux austrie et stirie et carinthie et ceter. et uxores ejus. Die ruckwartige der beiden Frauen hat auf der Darstellung gleichfalls einen Zopf, der jedoch ohne Kapsel, aber mit langen flatternden Bandern erscheint und sicherlich, da er ebenfalls abnorm ist, zu dem Zopfe des Gemahles in einem Bezuge steht.
Die Frage, ob wir Portrate hier vor uns haben, mochten wir um so mehr verneinen, als die Figuren im Verhaltni?s zu der einfachen Technik der alteren Glasmalerei sehr klein sind und nur durch wenige starke Linien der Gesichtsausdruck gegeben ist. Das Bild erscheint jedoch sehr geeignet, auf die Zopfgesellschaft und die Frage, ob und wie Albrecht wirklich einen Zopf trug, ein neues Licht zu werfen. Es sind uns ubrigens in Steiermark noch zwei andere Monumente bekannt geworden, die Licht daruber zu verbreiten scheinen, und die wir spater zu besprechen hoffen, namlich ein zweites Glasgemalde, das ein anderes Mitglied der Zopfgesellschaft in gleicher Weise darstellt, und eine derartige Kapsel aus Silber mit Vergoldung, die zur Umhullung eines Zopfes diente.
Essenwein.
Fu?note:
[A] Bildnisse osterreichischer Herzoge des 14. Jahrhunderts und ihrer Gemahlinnen, zum ersten Male herausgegeben von Ernst Birk, S. 95 ff.

Glasgemalde aus dem Chor von St. Erhard in der Breitenau
In: Die Zeit der fruhen Habsburger. Dome und Kloster 1279-1379. Katalog der Niederosterreichischen Landesausstellung in Wiener Neustadt vom 12. Mai bis 28. Oktober 1979. Herausgegeben vom Amt der Niederosterreichischen Landesregierung. Redigiert von Floridus Rohrig und Gottfried Stangler. Katalog des Niederosterreichischen Landesmuseums. N.F. 85. – Wien: Amt der Niederosterreichischen Landesregierung, Kulturabteilung 1979. 512.8°. Illustr., Karten, Stammtafeln. Objekt-Nr.: 272, S. 474.
Leihgeber: St. Erhard in der Breitenau (Steiermark), Pfarrkirche
© Bundesdenkmalamt, Wien
Hofwerkstatte, vor 1390.
Rechts) Stifterscheibe mit Albrecht III.
Links) Dornenkronung.
Ma?e je Scheibe: Hohe 69 cm, Breite 47,5 cm.
Verbleiung modern.
Auf der Stifterscheibe ist Herzog Albrecht III., der 1379 die Albertinische Linie des Hauses Habsburg begrundete, mit seinen zwei Frauen dargestellt: Elisabeth von Bohmen und Beatrix von Hohenzollern, die er nach Elisabeths Tod im Jahre 1375 geheiratet hatte. Einen weiteren Anhaltspunkt liefert die Inschrift, auf der Albrecht "dux Styrie" genannt wird. Erst seit 1386 war er berechtigt, diesen Titel zu tragen (Tod seines Bruders Leopold, dem die Steiermark durch den Neuberger Vertrag 1379 zugefallen war). 1395 starb dann auch Albrecht III.; die Scheibe durfte also zwischen 1386 und 1395 entstanden sein. Der Herzog ist ritterlich gekleidet, tragt der Zeitmode entsprechend den eng anliegenden Lentner uber dem Harnisch, au?erdem den tiefsitzenden breiten Huftgurtel. Die beiden Herzoginnen tragen hermelinverbramte Mantel und den Kruseler. Beatrix' Haar fallt in einem dicken Zopf herab; ihre Haarfulle war angeblich der Anla? fur die Grundung des "Zopfordens" durch ihren Gemahl, der hier auch mit der Ordensinsignie, einem in ein Futteral eingeschlossenen Zopf, dargestellt ist.
Stilistisch steht die Verglasung des Chores von St. Erhard in der Breitenau als herzogliche Stiftung in Zusammenhang mit der "Hofwerkstatte". Charakteristisch dafur sind die betont hofische Attitude, die sensible Zeichnung, die Farbenvielfalt sowie eine perfekte Beherrschung aller technischen Mittel. In der Darstellung der Dornenkronung ist die gesteigerte Beweglichkeit der agierenden Figuren innerhalb einer der traditionellen Ikonographie folgenden Gesamtkomposition den ungefahr gleichzeitigen Scheiben aus Neukloster ahnlich. Jedoch schafft in St. Erhard die Spannung zwischen den Figuren Raumbezuge, wahrend sie in den Scheiben aus Neukloster primar als Flachenmuster wirkt. So konnte man in den beiden Scheibengruppen St. Erhard und Neukloster zwei verschiedenartige Auspragungen des Stils der gro?en Wiener Werkstatt sehen.
Gabriela Fritzsche
Literatur: Gotik in der Steiermark. Landesausstellung veranstaltet vom Kulturreferat der Steiermarkischen Landesregierung im Stift St. Lambrecht vom 28. Mai bis 8. Oktober 1978. (Graz 1978), Kat.-Nr. 139a, b mit Bibliographie.

(Link)
Die römisch-katholische Wallfahrts- und Pfarrkirche Sankt Erhard in der Breitenau steht im Ort Sankt Erhard in der Breitenau in der Marktgemeinde Breitenau am Hochlantsch im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag in der Steiermark. Die Pfarrkirche hl. Erhard gehört zum Dekanat Bruck an der Mur in der Diözese Graz-Seckau.

(Link)
Breitenau am Hochlantsch: In der dortigen Pfarrkirche St. Erhard in der Breitenau ist Albrecht mit seinem beiden Ehefrauen auf einem der Glasfenster dargestellt.[16] Albrecht, der als Stifter dieses Glasfensters gilt, trägt auf der Scheibe dichtes Haar in einer verzierten Kapsel, die über der Rüstung hängt. Dabei dürfte es sich um die Ordensinsignie des Zopfordens handeln. Der Herzog, ritterlich gekleidet, trägt der Zeitmode entsprechend den eng anliegenden Lentner über dem Harnisch und außerdem einen tiefsitzenden breiten Hüftgürtel.

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