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Salzburgisch; um 1425
Rotmarmor, das Szepter abgebrochen, die Nase und das Karntner Wappen beschadigt, die Augen der Lowen fehlen.
Lange: 270 cm; Breite: 143 cm; Hohe: 17 cm.
Ursprunglicher Standort der Tumba im Chor der romanischen Stiftskirche von Rein; da der rechte Rand nicht abgeschragt, wohl mit dieser Seite an die Mauer sto?end. Der ehemalige Unterbau der Tumba nicht erhalten. 1766 in die Grabkapelle an der Nordseite des neuerbauten barocken Kirchenchores ubertragen.
Abgu?.
Im vertieften Bildfeld der Herzog in liegender Stellung gezeigt, wobei jedoch die Arm- und Fu?haltung mehr einer stehenden Figur entspricht. Der Verstorbene ist vollig gerustet mit Harnisch, Kettenpanzer, Schwert und Dolch, das auf einem Polster aufliegende Haupt tragt den Herzogshut. Ein weiter Mantel fallt von den Schultern, wird von zwei Engeln zur Seite gehalten und ist unter den Beinen durchgezogen, so da? er den Korper folienartig hinterfangt. An den Ecken der Platte sind die Wappenschilder von Osterreich, Steiermark, Karnten und Krain angebracht, die beiden letzteren mit liegenden Lowen als Schildhaltern.
Die Umschrift in gotischer Minuskel lautet: Anno domini M(illesim)o cccc(entesim)o xxiiii
decima die mensis Junii/Stirie karinthie Carniole/Obiit Serenissimus p(r)inceps d(omi)n(u)s Arnestus Archidux Austrie/Requiescat in sancta pace/.
Das ernste wurdevolle Werk zeigt enge Beziehungen zum Aribo-Grab im Kloster Seeon (1395-1400) und bedeutet eine Weiterentwicklung der plastischen Anregungen der Prager Parla-Tumben in Richtung auf den auseinanderflie?enden flachigen Formenduktus des spaten weichen Stiles.
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Innerosterreich ist ein zusammenfassender Name fur die Lander sudlich des Semmering, das hei?t die Herzogtumer Steier(mark), Karnten, Krain und das Kustenland. Als politische Einheit existierte es im Zuge der habsburgischen Erbteilungen 1379/1411–1457 und 1564–1619, Residenz war Graz.