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Veranderungen der Ausstattung der Trausnitzkapelle seit der Zeit der Reichen Herzoge
Materialien zum Vortrag vom 26. 11. 05 von Paul M. Arnold
Sonderdruck des Hans-Leinberger-Vereins e. V., Landshut
Vesperbildaltar: St. Georg
1854: C. M. von Aretin: spricht von den drei Altaren der unteren Kapelle, wobei er als bemerkenswert den Vesperbildaltar wegen der Stifterdarstellungen hervorhebt sowie den Hauptaltar von 1474: "Es ist ein altdeutscher Flugelaltar mit guten Gemalden, welche Szenen aus dem Leben der Mutter Gottes vorstellen. Die auf diesem Altar befindliche Bildsaule des heiligen Georg scheint jedoch nicht gleichzeitig, sondern durfte der ersten Halfte des 16. Jahrhunderts angehoren. Vor beilaufig hundert Jahren [oder nur 20?] wurde dieser Altar durch die Vandalen-Hand des damaligen Burgpflegers theilweise zerstort. Die Anschaffung eines neuen Tabernakels wurde namlich die Veranlassung, dass die Statue des heiligen Georg hoher gestellt, und der im Wege stehende obere Theil des Altarkastens ohne Weiteres weggeschlagen wurde, so da? die beiden Flugelbilder jetzt ohne Halt sind".
Beigegeben ist eine Lithographie von F. Minsinger nach F. Petzel, die durch Weglassung der sudlichen Emporengalerie, einen neugotischen Hauptaltar mit der gro?en Georgsstatue und die Erganzung der Farbigkeit eine Idealsicht darstellt, Vorgabe zur spateren Restaurierung.
Um 1414/30: die bis dahin wohl ohne Retabel bestehenden Hauptaltare der beiden Kapellengescho?e werden unter Herzog Heinrich mit Flugelretabeln (Triptychen in Tafelmalerei) versehen, oben das Retabel mit der Anbetung der Konige, unten dasjenige mit dem Vesperbild, dieses mit Stifterdarstellung an Innenund Au?enflugel und der Devise Heinrichs: ‚wolt got' (Fruhwerke Hans Stethaimers? Eines Vorgangers?).
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Fur die Burgkapelle St. Georg stiftete Herzog Heinrich um 1425 zwei herausragende Werke des Weichen Stils: den Vesperbildaltar, auf dessen Flugeln sich der Herzog zweimal als Stifter verewigen liess
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Aus der Zeit Herzog Heinrich XVI. (reg. 1393-1450) sind keine Baunachrichten uberliefert. Er stattete die Burgkapelle mit prominenten Stiftungen aus: mit dem Dreikonigsaltar fur die Furstenempore und mit dem Vesperbildaltar, der sein Stifterbildnis tragt, fur den Kirchenraum
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Herzog Heinrich XVI. (1393-1450) der Reiche von Bayern-Landshut
Landshut, Burg Trausnitz, Burgkapelle St. Georg (R.4): Hochaltar (Vesperbildaltar),
um 1425,
Fluegelaussenseite (links),
Hl. Georg mit Stifterfigur Herzog Heinrich XVI.
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After the 3rd Bavarian land partition in 1392, the castle became the residence and seat of government of the dukes of Bavaria-Landshut
Heinrich XVI the Rich (1393-1450)
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