A0451
 
A0451
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Personal Data
Title Saint Wenzel
Dating 1365?
Location Regensburg
Type of the object stained glass
Provenance Regensburg (Menger-Werkstatt)
Place of exposition Ursulakapelle, Geisling, Germany
Date of manufacturing um 1365
Artist Werkstatt von Heinrich Menger in Regensburg
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GEISLING · URSULAKAPELLE
Hl. Wenzel. Chor I, 2a.
Regensburg (Menger-Werkstatt), um 1365. – Kat. S. 128.
Im Fenster nord II des quadratisch geschlossenen Chores stand der Hl. Wenzel, der durch sein zugehoriges Wappen als eine Stiftung der Auer von Brennberg ausgewiesen ist.

CHORFENSTER I Fig. 95, 100, 102, Abb. 40, 43f.
Lichtes Gesamtmass: H. ca. 1,95 m, B. ca. 0,75 m.
Zweibahniges, dreizeiliges Fenster mit genasten, nur leicht angespitzten Lanzetten; im Ma?werk ein liegender Dreipass.
1–3a HL. WENZEL MIT WAPPEN DER AUER VON BRENNBERG Fig. 95, 102, Abb. 40
H./B.: 1a: 66,5/32,5 cm; 2a: 64,5/33 cm; 3a: 24,5/32 cm.
Erhaltung: In der Wappenscheibe 1a lediglich ein erganztes Glasstuck, das wahrend der letzten Restaurierung farbig retuschiert wurde; moglicherweise einige altere Flickungen im hellblauen Boden. Das Figurenfeld 2a ist bis auf ein Randstuck oben rechts vollstandig erhalten. Die Komposition ist durch fortgeschrittene Korrosion der Glaser – mit Ausnahme von Rot und Weiss – von ihrem ursprunglichen Erscheinungsbild weitentfernt. Die kostbare Musterung des Lentners und die leuchtenden Farbwerte aus Hellblau, Grun und Violett sind weitgehend ausgeloscht. Das Feld ist rechtsseitig um die Breite des Blatthintergrundes beschnitten, ebenso der Wappenschild (1a), dessen Dreiberg fast vollstandig verschwunden ist. Die Spitze der Kopfscheibe 3a ist durch Anstuckungen gestort. Wie auch die Kopfscheibe 3b war sie fur den Versatz an anderer Stelle beschnitten worden und wurde bei ihrer Ruckfuhrung mit ursprunglich nicht zugehorigen Blattstucken erganzt.
Ikonographie: Das Wappen – in Silber drei rote, aus einem grunen Dreiberg zungelnde Flammen, auf dem silbernen Helm ein goldener Spitzhut mit Stulp und Federbusch – wurde in den 60er-Jahren des 14. Jahrhunderts von den Sohnen des 1356
verstorbenen Friedrich Auer von Brennberg, Friedrich und Johann, gefuhrt. Friedrich III. von Brennberg, Propst von Niedermunster, wird zwischen 1350 und 1390 erwahnt; er kommt am ehesten als Stifter der Fensterbahn in Frage.
Der bartige Heilige wurde bislang mit dem Hl. Georg identifiziert, doch handelt es sich bei dem mit Dolch, Schwert und Lanze bewehrten Ritter um den Hl. Wenzel. Die Patrizierfamilie Auer hatte bereits um 1325 im Regensburger Dom ein
Heiligenfenster gestiftet, in dem neben den Hll. Petrus, Paulus und Andreas auch der inschriftlich bezeichnete Wenzel auftritt. Auch dort tragt der Herzog Wenzel noch keinen Schild.
Charakteristisch fur ihn sind der Herzogshut, hier in Form einer flachen roten Mutze mit Hermelinreif, und die bewimpelte Lanze. Wenzel tragt unter einem eng taillierten Lentner mit tief sitzendem Gurtel ein feinmaschiges Kettenhemd, das erneut an den Oberschenkeln zum Vorschein gelangt. Letztere sind mit Schuppen gepanzert, hinzu kommen Knie- und Schienbeinkacheln.
In vergleichbar luxurioser Ausstattung prasentiert sich der Heilige in einer um 1370/80 entstandenen Statue an einem Aussenpfeiler der Pfarrkirche von Sulzbach (Fig. 4).
Komposition, Ornament, Farbigkeit: Wappen und Figur sind durch ein zeilenubergreifend komponiertes Rankengeflecht miteinander verbunden. Ein an den Seiten aufwachsendes Blattrankenpaar kreuzt sich mehrfach und bildet dabei im Wechsel
mit blutenbesetzten Medaillons Astwerkrahmen mit doldenformigen Phantasiebluten aus. Die Figurenrahmen sind unten mit roten Blattkaros, oben mit Buscheln aus roten Fiederranken gefullt. Der Blattgrund au?erhalb der Medaillons ist hellgrun gefarbt.

(Link)
Das Schloss Geisling, auch Burg Geisling oder Alte Burg genannt, ist ein abgegangenes Schloss im Ortsteil Geisling der oberpfalzischen Gemeinde Pfatter in Bayern
Pfarrkirche Maria Geburt sowie der Kapelle St. Ursula in Geisling, darunter die Spuren von Vorgangerbauten bzw. alterer Bauphasen“ gefuhrt.
... Burgkapelle, als heutige Friedhofskapelle St. Ursula ...

(Link)
Das Fenster mit der Darstellung von Gregor dem Gro?en in der Ursulakapelle in Geisling, einem Gemeindeteil von Pfatter im oberpfalzischen Landkreis Regensburg in Bayern, wurde um 1365 in der Werkstatt von Heinrich Menger in Regensburg geschaffen.

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