A0258
 
A0258
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Personal Data
Title King (Stephan I., Konig von Ungarn)
Dating 1447
Location Wiener Neustadt
Type of the object altar paining
Provenance Zisterzienserkirche von Wiener Neustadt
Place of exposition Wiener-Neustadter Altar, St. Stephan's dom, Wien, Austria
Date of manufacturing  
Artist  
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Deutsch: Wiener-Neustadter Altar mit offenen Au?en- und geschlossenen Innenflugeln, wie er fruher an Sonntagen gezeigt wurde
English: Wiener-Neustadter Altar as it was shown in former times on Sundays

Stephansdom (Wien)
Wiener Neustadter Altar (Werktagsseite)
Der bedeutendste ist der Wiener Neustadter Altar aus dem Jahr 1447, ein typischer gotischer Flugelaltar der Szenen aus dem Leben der heiligen Jungfrau Maria zeigt. Der Wiener Neustadter Altar kam erst 1883 in den Dom, davor befand er sich in der Zisterzienserkirche von Wiener Neustadt. Er gehort somit nicht zur ursprunglichen mittelalterlichen Ausstattung des Stephansdoms.

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Wiener Neustadter Altar im Dom von St. Stephan, Wien
In: Ausstellung Friedrich III. Kaiserresidenz Wiener Neustadt. Katalog der Ausstellung in St. Peter an der Sperr, Wiener Neustadt, vom 28. Mai bis 30. Oktober 1966. Herausgegeben vom Amt der Niederosterreichischen Landesregierung. Schriftleitung Peter Weninger. Katalog des Niederosterreichischen Landesmuseums. N.F. 29. – Wien: Amt der Niederosterreichischen Landesregierung, Kulturreferat 1966. 436. 8°. Objekt-Nr.: 234, S. 401.
Leihgeber: Dom- und Metropolitankirche St. Stephan (Wien)
© Bundesdenkmalamt, Wien
Auf der Predella zweimal bezeichnet 1447 mit der Devise AEIOV.
Ein Flugel 370 x 137 cm, Schrein doppelt breit.
Fur eine nahere Beschreibung des Altares siehe : Ikonographie des "Wiener Neustadter Altares"
Mit dem gro?en Altarwerk in der Stephanskirche hat man sich bis heute nicht eingehend befa?t. Pacht fuhrt es an, Benesch spricht von einer monotonen Reihung der Heiligen und Martyrer. Der Meister ware nach seiner
Auffassung auf der Stilstufe der 20er Jahre stehengeblieben, wodurch sich "muhsame Kompromisse mit den Forderungen der Zeit nach Stofflichkeit" ergeben. Sehr richtig wird bemerkt, da? die konservative Auffassung des Kaisers dieser Gestaltung entsprochen hatte. Tietze bemuhte sich um die Ikonographie und Beschreibung. Er versucht, diese Ruckstandigkeit aus einer alten Uberlieferung zu erklaren, die von einer Herkunft des Altares aus Viktring in Karnten spricht. Oettinger hat vor allem das Oeuvre des Meisters mit Zuordnungen bereichert. Stange betont, da? der umfangreiche Werkstattenbetrieb die Art des Hauptmeisters, der von 1420 bis gegen 1450 tatig war, nur recht verschwommen erkennen la?t. Sicherlich kann man folgende Gruppierung vornehmen: Neben den Bildschnitzern, die hier nicht untersucht werden sollen, arbeitete der Hauptmeister an der Festtagsseite der Flugel und der Predella, also auf jenen Seiten, die den feierlichen Goldgrund tragen. Die Ruckseite der Predella und die der anderen Flugel stammen von einem zweiten primitiveren Maler, der allerdings wohl an die Visierung des Hauptmeisters gebunden war. Er arbeitete, wie aus der Art der Gesichtsdarstellung, der Haarmodellierung und der schematischen Wiedergabe der Heiligenscheine und Kronen hervorgeht, am 1449 datierten Gnadenstuhlaltar von Aussee. (Siehe Gnadenstuhlaltar).
Hier, auf sich gestellt, la?t er die weiche Modellierung und Beweglichkeit der Figuren vermissen. Das kleine Andreasaltarchen ist im 19. Jahrhundert oder zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf den Schrein gesetzt worden. Es hat keine ursprungliche Beziehung zum gro?en Altar, stammt allerdings aus dem Neukloster in Wiener Neustadt. Der gro?e Flugelaltar kam 1884 vom Neukloster in die Wiener Stephanskirche.
In unserem Zusammenhang interessiert vorerst die Herkunft des Altares. Eine Freundschaft des Kaisers zu dem Abt von Viktring la?t Oettinger die Herkunft von Viktring moglich erscheinen. Vor allem fuhrt man immer wieder das Dreifaltigkeitspatrozinium der Neuklosterkirche ins Treffen, dem dieser Altar nicht entsprechen soll. Fillitz, der an eine Auftragserteilung in Wien glaubt, schlagt eine ursprungliche Bestellung fur die Wiener Neustadter Liebfrauenkirche vor. Da die Stiftung des Klosters durch Konig Friedrich IV. zu Ehren der Heiligsten Dreifaltigkeit und der reinen Jungfrau Maria erfolgte, und beide Patrozinien dargestellt sind, die heilige Maria und die Kronung durch die Heilige Dreifaltigkeit, so besteht uberhaupt kein Widerspruch mit der Stiftung fur das Neukloster. Man vergleiche den Wappenstein uber dem Klostereingang mit der gleichen figuralen Darstellung (1448). Interessant ist der Hinweis von Fillitz, da? hinter dem eigenartigen Altarwerk Kaiser Friedrich als Reliquiensammler und besonderer Verehrer der Heiligen stunde. Auch die kostbare Ausstattung mit zahlreichen Plastiken und dem leuchtenden Goldgrund, der hier weit mehr als bei anderen Altarwerken vorherrscht, la?t die Kunstauffassung des Mazens erkennen. Die Gruppierung von je drei Heiligen in einem Feld findet sich auch am Reliquienschrein und an den Glasfenstern der Georgskirche. Die beiden ausgestellten au?ersten Flugel lassen den Stil der zwei wichtigsten Meister gut unterscheiden. Der "bohmische Schmelz" (Stange) geht allmahlich verloren, die Gebarden werden heftiger, die Figuren korperlos und die Gewander unstofflich. Der Maler der Flugelau?enseiten vertritt einen lokalen, durch unmittelbaren Ausdruck gepragten Stil.

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Der Wiener Neustadter Altar in der Domkirche St. Stephan zu Wien, der auch "Friedrichsaltar" genannt wird, ist ein Pentaptychon, ein Wandelaltar mit einem Hauptschrein, zwei beweglichen Au?en- und zwei beweglichen Innenflugeln. Der Schrein ist mit Skulpturen versehen, die Vorderseiten der Innenflugel sind mit Reliefs, die ubrigen Flugelseiten mit Gemalden geschmuckt. Die Schnitzarbeiten sind teils farbig gefasst, teils vergoldet. Der Altar ist ein Marien- und ein Allerheiligenretabel.
Der Altar gilt als Stiftung von Konig Friedrich IV., dem spateren Kaiser Friedrich III., fur die Kirche des Zisterzienserstifts Neukloster in Wiener Neustadt. Auf der Predella des Altars ist zweifach die Aufschrift 1447 A.E.I.O.U. angebracht. Mit der Datierung auf 1447 ist er der alteste Doppelflugelaltar, der in Osterreich noch erhalten ist.

Stephan I. (Konig von Ungarn)
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Stephan I. der Heilige (lateinisch: Sanctus Stephanus, ungarisch: Szent Istvan, slowakisch: Svaty Stefan; * 969 bei Esztergom; † 15. August 1038) war ein magyarischer Furst aus der Dynastie der Arpaden und von 1000 bis 1038 erster Konig des von ihm begrundeten Konigreiches Ungarn. Er gilt als der Nationalheilige des heutigen Ungarn und christianisierte die heidnischen Magyaren

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